Nokia

Nokia Comes With Music: Tolle Musik-Flatrate?

View Comments 02 September 2008

Nokia bringt Musik-Flatrate. Was ist mit “Fucking DRM”?

Nokia bringt im Oktober eine Musik-Flatrate mit dem Namen “Comes With Music” auf den Markt. Das Angebot wird vorerst nur in Großbritannien nutzbar sein und dürfte dann Mitte 2009 in Deutschland erhältlich sein.

Ersten Informationen zufolge wird die Flat nur mit neuen Nokia Handys vertrieben. Beim Kauf eines Nokia Handys erhält der Nutzer die Möglichkeit, 12 Monate lang unbegrenzt Musik kostenlos runterzuladen (auf den PC oder auf das Handy).


TOP – Die Lieder können nach Ablauf des Abos noch gehört werden. Universal, Sony und Warner sollen schon im Boot von Nokia sitzen. Später soll auch EMI dazukommen.

Kurz und Knapp: 12 Monate nach dem Kauf des Handys unbegrenzt Musik runterladen und hören » KOSTENLOS! Es fallen nur die Kosten für den Datentransfer an.

Das erste “Comes With Music”-Handy wird das Nokia 5310 XpressMusic sein.

» Musik-Flatrate? Da gibt es doch einen Haken!

Oben ganz kurz schon angesprochen: Was ist mit dem “FUCKING DRM“? Nein. Keine krasse tolle Innovation – die Songs kommen mit DRM (Digital Rights Management). Wie das aussieht? Die Lieder können nur auf EINEM Handy und auf EINEM PC abgespielt werden.

Achso – Du möchtest Deine Musik auch auf CD haben? Dafür ist ein kostenpflichtiges “Upgrade” erforderlich. Preis ist noch nicht bekannt. Hätte Nokia diesen ganzen DRM-Kram weggelassen, dann wäre “Comes With Music” sicherlich ein noch größerer Fisch im Markt geworden. Ich habe heute in Bild gesehen…


Nokia DRM statt Nokia Music

» Gut trotz DRM?

Ich kann mir trotzdem vorstellen diesen Dienst zu nutzen. Ich kaufe mir ein neues Handy – sagen wir das Nokia 5800 (Tube) – und bekomme dort direkt eine große Mediendatenbank. Ich muss die Lieder nur noch runterladen. Wenn ich mal Lust auf Rock habe, zieh ich mir halt schnell mal ein rockiges Lied. Wenn ich jedoch Lust auf HipHop habe, dann schau ich in meiner eigenen Datenbank nach.

Man sollte die ganze Sache mal beobachten. Wie entwickelt sich der Preis der S60 Smartphones? Wird Nokia im laufe des Jahres evtl. doch eine Beschränkung in den Dienst einbauen (ähnlich wie bei den Internet-Flatrates z.B. eine 10GB Fair Flat oder so).

Was sich der Laie denken wird: Krass – Musik runterladen.. Musik runterladen für umme und legal. Sauber.

Ob das wirklich so “krass” sein wird, werden wir sehen. Freue mich schon auf die ersten Berichte. Was denkt Ihr? Wird die Musik-Flatrate von Nokia ein Brüller?

Auch bei Apple gab es ja Gerüchte rund um eine Musik-Flatrate. In den nächsten Tagen wird es ein Special Event von Apple geben. Vllt. eine Nokia Comes With Music Konkurrenz oder evtl. auch “nur” das neue MacBook Touch (Was zumindest in diesem Fall eher uninteressant wäre).

  • http://www.handy-flatrate-24.de/handy-flatrate-blog/fundstucke/nokia-musik-flatrate-ab-oktober/ Nokia Musik Flatrate ab Oktober » Handy Flatrate Blog

    [...] Dabei ist es möglich für einen Pauschalbetrag den Musikdienst unbegrenzt zu nutzen. Die Musik soll dabei auf dem PC und dem Handy abspielbar sein. Inwieweit nach Ablauf des Abos von 12 Monaten die Musik aufgrund von DRM weiter genutzt werden kann, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch fraglich. [...]

  • Onkel Matt

    Mal ne andere Sichtweise zu DRM:
    DRM wird ja gerne als etwas “böses” stilisiert, dabei ist gerade DRM das Salz in der Suppe bei neuen Vertiebswegen für die Künstler und somit langfristig auch für die Nutzer. Die Propaganda, daß DRM Mist ist wurde vor allem durch Steve Jobs verbreitet, der allerdings ganz eigennützige Absichten damit hat, er will halt ipPod verkaufen. Ihm ist es egal, ob sonst noch jemand, zB die Künstler Geld verdienen. Aber es ist halt viel gefährliches Halbwissen im Umlauf, denn natürlich will kein Musikkäufer eine vermeintliche Einschrenkung seiner Freiheit haben. “DRM-free” hört sich da sehr nach “kopierschutzfrei” an. Das ist allerdings was ganz anderes. Ich erklär das mal kurz: wenn jemand zB bei rhapsody oder napster einen song kauft, dann kauft er auch ein kleines DRM-”tool”, das immer dokumentiert, wie oft der track gespielt wurde, auf jedem mp3 Spieler der Welt (ipods aber außen vor) passiert das gleiche und bei der nächsten Verbindung ins Internet werrden die Infos halt gesendet. Das klingt natürlcih nach ungewollter Spionage, stellt aber das FAIRE Einkommen der Musiker/Songwriter sicher. Denn downloads werden ähnlcih wie Radiosendungen behandelt und die werden ja auch gezählt. Für viel Airplay gibts viele “performance royalties” sprich Geld für die Künstler. Und das ist eine faire Sache, wer viel gehört wird, verdient mehr Geld als Songwriter und umgekehrt. Im Gegensatz dazu bringen DRM-freie gekaufe Songs dem Künstler nix. Wer genauer nachschaut stellt fest, daß dabei wenn überhaupt nur wieder die großen Big Player, also die Major Labels kassieren, aber die wiederum (ich will sie nicht verteufeln) sind daruaf gar nicht angewiesen, da ihre Musikabteilungen immer bloß Zubringer-Abteilungen für andere Unternehmensbereiche sind, wo dann eben das Geld verdient wird. Sony verdient das Geld eben mit der passenden Hardware zur Musik usw. Universal ist kleinstes Puzzleteil bei Vivendi und die verdienen ihr Geld vielmehr mit Telekommunikation, Broadcasting und sogar Wasser (Nestle usw). Ausnahme ist hier EMI, die ja dann auch als erste zu DRM-free eingewilligt haben bei itunes. Das Ende vom Lied war danach aber, das EMI nicht viel später nach dieser “Innovation” verkünden lasssen mußte,m daß tausende Mitarbeiter entlassen und Künstleverträge gekündigt werden müßten. Wenn das also so weiter geht, dann seh ich echt kaum noch Hoffnung für die Zukunft der Musikbranche und damit meine ich vor allem die Künstler an sich.DRM ist eine faire Sache und im Vergleich zu CDs und Platten usw ein echter Fortschritt vor allem für aufstrebende Künstkler. Man braucht ja bloß seinen Song irgendwo hochzuladen, irgendwer lädt ihn runter und solbald er gehört wird, gibts Geld. Keine teuren CD-Presskosten usw und niemand ist auf die Playlisten der Radiosender angewiesen, die ohnehin gekauft sind. DRM-free hört sich für den “Musikkonsumenten” zwar toll an, ist aber eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft und die Mythen darum eine unfaire eigennützige Propaganda von Konzernmogulen auf Kosten von unzähligen Künstlern. Langfristig hat niemand etwas von DRM-freier Musik. Ich meine, wer DRM-free will, soll weiter CDs kaufen und wer downloaden will, sollte sich bevor er andere Leute Meinung (auch meine) annimmt, erstmal selbst überprüfen, was Sache ist. Also, auf gehts…. ;-)

  • Onkel Matt

    Mal ne andere Sichtweise zu DRM:
    DRM wird ja gerne als etwas “böses” stilisiert, dabei ist gerade DRM das Salz in der Suppe bei neuen Vertiebswegen für die Künstler und somit langfristig auch für die Nutzer. Die Propaganda, daß DRM Mist ist wurde vor allem durch Steve Jobs verbreitet, der allerdings ganz eigennützige Absichten damit hat, er will halt ipPod verkaufen. Ihm ist es egal, ob sonst noch jemand, zB die Künstler Geld verdienen. Aber es ist halt viel gefährliches Halbwissen im Umlauf, denn natürlich will kein Musikkäufer eine vermeintliche Einschrenkung seiner Freiheit haben. “DRM-free” hört sich da sehr nach “kopierschutzfrei” an. Das ist allerdings was ganz anderes. Ich erklär das mal kurz: wenn jemand zB bei rhapsody oder napster einen song kauft, dann kauft er auch ein kleines DRM-”tool”, das immer dokumentiert, wie oft der track gespielt wurde, auf jedem mp3 Spieler der Welt (ipods aber außen vor) passiert das gleiche und bei der nächsten Verbindung ins Internet werrden die Infos halt gesendet. Das klingt natürlcih nach ungewollter Spionage, stellt aber das FAIRE Einkommen der Musiker/Songwriter sicher. Denn downloads werden ähnlcih wie Radiosendungen behandelt und die werden ja auch gezählt. Für viel Airplay gibts viele “performance royalties” sprich Geld für die Künstler. Und das ist eine faire Sache, wer viel gehört wird, verdient mehr Geld als Songwriter und umgekehrt. Im Gegensatz dazu bringen DRM-freie gekaufe Songs dem Künstler nix. Wer genauer nachschaut stellt fest, daß dabei wenn überhaupt nur wieder die großen Big Player, also die Major Labels kassieren, aber die wiederum (ich will sie nicht verteufeln) sind daruaf gar nicht angewiesen, da ihre Musikabteilungen immer bloß Zubringer-Abteilungen für andere Unternehmensbereiche sind, wo dann eben das Geld verdient wird. Sony verdient das Geld eben mit der passenden Hardware zur Musik usw. Universal ist kleinstes Puzzleteil bei Vivendi und die verdienen ihr Geld vielmehr mit Telekommunikation, Broadcasting und sogar Wasser (Nestle usw). Ausnahme ist hier EMI, die ja dann auch als erste zu DRM-free eingewilligt haben bei itunes. Das Ende vom Lied war danach aber, das EMI nicht viel später nach dieser “Innovation” verkünden lasssen mußte,m daß tausende Mitarbeiter entlassen und Künstleverträge gekündigt werden müßten. Wenn das also so weiter geht, dann seh ich echt kaum noch Hoffnung für die Zukunft der Musikbranche und damit meine ich vor allem die Künstler an sich.DRM ist eine faire Sache und im Vergleich zu CDs und Platten usw ein echter Fortschritt vor allem für aufstrebende Künstkler. Man braucht ja bloß seinen Song irgendwo hochzuladen, irgendwer lädt ihn runter und solbald er gehört wird, gibts Geld. Keine teuren CD-Presskosten usw und niemand ist auf die Playlisten der Radiosender angewiesen, die ohnehin gekauft sind. DRM-free hört sich für den “Musikkonsumenten” zwar toll an, ist aber eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft und die Mythen darum eine unfaire eigennützige Propaganda von Konzernmogulen auf Kosten von unzähligen Künstlern. Langfristig hat niemand etwas von DRM-freier Musik. Ich meine, wer DRM-free will, soll weiter CDs kaufen und wer downloaden will, sollte sich bevor er andere Leute Meinung (auch meine) annimmt, erstmal selbst überprüfen, was Sache ist. Also, auf gehts…. ;-)

  • BULLSHIT!!!

    DRM ist der grösste und überflüssige Müll, der nur Probleme schafft und den wirklich niemand braucht.
    Beispiel Napster: DRM und WMA. Was ein Scheiss. Läuft in der Folge nur unter Windows und einigen wenigen Playern. Aber eben nicht auf meinem Mac. Und auch nicht auf dem ipod.
    Natürlich ist die Angst der Musikindustrie zu verstehen, nur ist sie bei näherer Betrachtung vollkommen unbegründet.
    Laut Statistik kaufen nur 3% der Musikkäufer überhaupt mehr als 9 Alben pro Jahr, machen damit aber schon 33% des Umsatzes aus. 9 Alben Pro Jahr, das sind nicht mal 200Euro.
    Würde man jetzt eine “echte” (OHNE DRM!!!) Musikflatrate für z.B. 20.- Euro im Monat anbieten – dann wäre das schon ein Gewinn für MI, denn das wäre dann ja schon 240.- Euro im Monat, die die MI einnimmt. Noch dazu kann ich mir sehr gut vorstellen, dass so ein Angebot mehr als nur die 3% Intensiv-Nutzer anspricht.
    Ich z.B. kaufe keine 9 CDs im Jahr – kopiere mir eben viel auch von Freunden etc..
    Das ist aber unbequem (auch wenn rechtlich unbedenktlich). OK, iTunes mache ich jetzt schon öfter, seitdem Apple das DRM geknickt hat.
    Dennoch, wenn solch eine echte 20.- Euro-Flat kommen würde, ich würde sie sofort buchen – auch wenn ich dann unterm Strich mehr zahlen würde, als bisher. Es wäre es mir einfach wert, ich hätte immer die Musik, die ich möchte. Möglicherweise würde ich auch noch die ein oder andere Band kennen lernen, die ich bisher nicht kannte – und dann Merchandise kaufen, Konzerttickets bezahlen, etc…
    Die Musikindustrie muss einfach aufwachen. BITTE.

  • BULLSHIT!!!

    DRM ist der grösste und überflüssige Müll, der nur Probleme schafft und den wirklich niemand braucht.
    Beispiel Napster: DRM und WMA. Was ein Scheiss. Läuft in der Folge nur unter Windows und einigen wenigen Playern. Aber eben nicht auf meinem Mac. Und auch nicht auf dem ipod.
    Natürlich ist die Angst der Musikindustrie zu verstehen, nur ist sie bei näherer Betrachtung vollkommen unbegründet.
    Laut Statistik kaufen nur 3% der Musikkäufer überhaupt mehr als 9 Alben pro Jahr, machen damit aber schon 33% des Umsatzes aus. 9 Alben Pro Jahr, das sind nicht mal 200Euro.
    Würde man jetzt eine “echte” (OHNE DRM!!!) Musikflatrate für z.B. 20.- Euro im Monat anbieten – dann wäre das schon ein Gewinn für MI, denn das wäre dann ja schon 240.- Euro im Monat, die die MI einnimmt. Noch dazu kann ich mir sehr gut vorstellen, dass so ein Angebot mehr als nur die 3% Intensiv-Nutzer anspricht.
    Ich z.B. kaufe keine 9 CDs im Jahr – kopiere mir eben viel auch von Freunden etc..
    Das ist aber unbequem (auch wenn rechtlich unbedenktlich). OK, iTunes mache ich jetzt schon öfter, seitdem Apple das DRM geknickt hat.
    Dennoch, wenn solch eine echte 20.- Euro-Flat kommen würde, ich würde sie sofort buchen – auch wenn ich dann unterm Strich mehr zahlen würde, als bisher. Es wäre es mir einfach wert, ich hätte immer die Musik, die ich möchte. Möglicherweise würde ich auch noch die ein oder andere Band kennen lernen, die ich bisher nicht kannte – und dann Merchandise kaufen, Konzerttickets bezahlen, etc…
    Die Musikindustrie muss einfach aufwachen. BITTE.

  • Zum Zählen brauche ich kein DR

    ich kann auch einfach die Downloads zählen.
    Die Downloads geschlüsselt mir CD-Verkäufen und von mir aus auch Airplays ergibt dann die Kohle, die der Künstler bekommt.

  • Zum Zählen brauche ich kein DRM…

    ich kann auch einfach die Downloads zählen.
    Die Downloads geschlüsselt mir CD-Verkäufen und von mir aus auch Airplays ergibt dann die Kohle, die der Künstler bekommt.

  • mattskills

    ok, ich sehe ein, das Thema Musikrecht ist ziemlich undurchsichtlich und deshalb schwer verständlich. Auch ich blick immernoch nicht 100%ig durch, obwohl ich mich damit seit Jahren beschäftige.

    Ich versuch nochmal kurz zu verdeutlichen, wo das Problem (vor allem für die Künstler) ist:

    1. Es gibt im Grund 2 Einnahmequellen, was Tonträger betrifft: 1. durch den Verkauf von Tonträgern (mechanical rights) und 2. durch die “Aufführung” der songs genannt “performance rights”, dazu zählen die “Aufführung” der songs im Radio/TV/Webradio…. und definitionsmäßig auch die downloads, denn es wird ja nicht “mechanisches” verkauft, kein Tonträger, sondern eben “nur”die Musik. Da das nix handfestes ist, wird haalt gezählt, so wie im Radio gezählt wird usw. Für den Songschreiber ist das ne tolle Sache, da er jedesmal Geld verdient, wenn sein Song gespielt wird, egal ob von seiner eigenen Aufnahme oder als Coversong.

    2. um das ganze noch komplizierter zu machen muß man ja auch noch unterscheiden zwischen Songschreiber und Performer. (s.o.) Der Nachteil für Künstler bei den mechanical rights ist, daß sie von den Einnahmen dieser ihre “Schulden” bei der Plattenfirma abbezahlen müssen, d.h. wenn ein Album produziert wird, gehen die ganzen Kosten für Recording/Production, Marketing usw auf die Sollseite der Band und die CD Verkäufe müssen es wiedergutmachen, was nur bei max 5% der Bands der Fall ist, der Rest hat sozusagen Schulden bei den Plattenfirmen (betrifft vor allem die Majorlabels). Soweit die Band auch Songschreiber sind, gibts zum Glück noch eine weitere Einnahmequelle und sogesehen ist es nur von Vorteil wenn es DRM gibt. Jeder der das nicht nachvollziehen kann, kann sich ja mal selbst überlegen, wie er als Lünstler sein Geld verdienen könnte.

    Mal ein Beispiel aus der aktuellen Lage und zur Verdeutlichung einiger Dinge:
    Angenommen du hast ne Band und du nimmst deine Musik selbst auf, was ja nicht mehr so teuer und kompliziert ist. Und siehe da, die Aufnehme klingt auch gar nicht so schlecht und deine Band bezahlt sogar das Masterring. Jetzt baut ihr euch ne Website, ne Myspace-Seite und verkauft die Songs bei itunes, napster, rhapsody usw.. Das ist doch ne feine Sache.Sobald jemand den Song kauft gibts Geld und Kosten für Pressung von CDs usw fallen gar nicht erst an. Jetzt kommt aber der Unterschied zwischen itunes und den den anderen Download-Plattformen ins Spiel. Bei itunes gibts nämlich nur 1x Kohle. Und da itunes ja auch DRM-free promotet (und das hat andere Gründe als den Schutz der Rehcte der Künstler) heißt das, das jeder Song bloß einmal verkauft werden müßte, danach kann sich ihn die ganze Welt ja kopieren/sharen. Somit bekäme der Künstler bloß ein mal 1Euro abzüglich Gebühren. Besser wäre es doch, wenn der Künstler auch noch Geld fürs abspielen des Tracks bekommt, dann kann man im Grunde sogar auf das Geld des Verkaufs mehr oder weniger verzichten.

    Ich jedenfalls halte nichts von Musik für umsonst, ganz einfach weil ich selbst Künstler/Songwriter bin. Natürlich kann ich auch die Musik für umsonst rausgeben und dann hoffen, daß Live-Auftritte und Merchandise-Verkäufe dadurch steigen, aber das macht keinen Sinn für kleine unbekanntere Bands oder Musiker, die gar keine Band haben, sondern zB elektronische Musik programmieren.

    Natürlcih hab ich auch eine Abneigung gegenüber Kopierschutz, das ist ganz natürlich, denn ich will ja keinen Nachteilk haben wenn ich Musik kaufe, wo doch kopierte Musicfiles keinen Kopierschutz haben. DRM ist aber nicht bloß ein Kopierschutz, sondern eben eine digitale Signatur, die es möglich macht, nachzuvollziehen wie oft ein Song gespielt wird.

    Die “Musik wie Wasser” Vision, wo jeder Haushalt/ bzw. jeder Handy/Internetnutzer jeden Song abrufen kann und für eine monatliche Gebühr so oft er will hören kann ist natürlich eine tolle Sache und ich hab nichts dagegen, allerdings muß man dann aber auch irgendwie nachvollziehen können, wieviel dann vom Einnahmekuchen auf welchen Künstler verteilt wird. Wenn man in Zukunft also jeden Song beliebig anhören kann, womöglich sogar ohne ihn downzuloaden, dann hilft nur das “zählen”, wie oft ein Song gespielt wurde. Und genau das macht DRM. Wenn also eines Tages jeder Song per Handy abrufbar ist, als wär es das persönliche Radio (wie zB Pandora im Internet, leider nicht in Deutschland) wer braucht dann noch Kopien von Sogs auf CDs oder auf der Festplatte? Dann wird der Nachteil des DRM doch für jeden verzeihbar.

    Ich werde mir jedenfalls weiterhin CDs und LPs kaufen, ganz einfach weil ich das Zeug auch noch sammle. Zusätzlich würde ich mir aber auch wünschen, ich hätte ein Handy, wa sich im auto/zuhause/unterwegs ständig auf randomplay anstellen kann und wie pandora, mir interessante Stücke vorspielt. Dann braucht auch niemand mehr das herkömmliche Radioprogramm…..

  • mattskills

    ok, ich sehe ein, das Thema Musikrecht ist ziemlich undurchsichtlich und deshalb schwer verständlich. Auch ich blick immernoch nicht 100%ig durch, obwohl ich mich damit seit Jahren beschäftige.

    Ich versuch nochmal kurz zu verdeutlichen, wo das Problem (vor allem für die Künstler) ist:

    1. Es gibt im Grund 2 Einnahmequellen, was Tonträger betrifft: 1. durch den Verkauf von Tonträgern (mechanical rights) und 2. durch die “Aufführung” der songs genannt “performance rights”, dazu zählen die “Aufführung” der songs im Radio/TV/Webradio…. und definitionsmäßig auch die downloads, denn es wird ja nicht “mechanisches” verkauft, kein Tonträger, sondern eben “nur”die Musik. Da das nix handfestes ist, wird haalt gezählt, so wie im Radio gezählt wird usw. Für den Songschreiber ist das ne tolle Sache, da er jedesmal Geld verdient, wenn sein Song gespielt wird, egal ob von seiner eigenen Aufnahme oder als Coversong.

    2. um das ganze noch komplizierter zu machen muß man ja auch noch unterscheiden zwischen Songschreiber und Performer. (s.o.) Der Nachteil für Künstler bei den mechanical rights ist, daß sie von den Einnahmen dieser ihre “Schulden” bei der Plattenfirma abbezahlen müssen, d.h. wenn ein Album produziert wird, gehen die ganzen Kosten für Recording/Production, Marketing usw auf die Sollseite der Band und die CD Verkäufe müssen es wiedergutmachen, was nur bei max 5% der Bands der Fall ist, der Rest hat sozusagen Schulden bei den Plattenfirmen (betrifft vor allem die Majorlabels). Soweit die Band auch Songschreiber sind, gibts zum Glück noch eine weitere Einnahmequelle und sogesehen ist es nur von Vorteil wenn es DRM gibt. Jeder der das nicht nachvollziehen kann, kann sich ja mal selbst überlegen, wie er als Lünstler sein Geld verdienen könnte.

    Mal ein Beispiel aus der aktuellen Lage und zur Verdeutlichung einiger Dinge:
    Angenommen du hast ne Band und du nimmst deine Musik selbst auf, was ja nicht mehr so teuer und kompliziert ist. Und siehe da, die Aufnehme klingt auch gar nicht so schlecht und deine Band bezahlt sogar das Masterring. Jetzt baut ihr euch ne Website, ne Myspace-Seite und verkauft die Songs bei itunes, napster, rhapsody usw.. Das ist doch ne feine Sache.Sobald jemand den Song kauft gibts Geld und Kosten für Pressung von CDs usw fallen gar nicht erst an. Jetzt kommt aber der Unterschied zwischen itunes und den den anderen Download-Plattformen ins Spiel. Bei itunes gibts nämlich nur 1x Kohle. Und da itunes ja auch DRM-free promotet (und das hat andere Gründe als den Schutz der Rehcte der Künstler) heißt das, das jeder Song bloß einmal verkauft werden müßte, danach kann sich ihn die ganze Welt ja kopieren/sharen. Somit bekäme der Künstler bloß ein mal 1Euro abzüglich Gebühren. Besser wäre es doch, wenn der Künstler auch noch Geld fürs abspielen des Tracks bekommt, dann kann man im Grunde sogar auf das Geld des Verkaufs mehr oder weniger verzichten.

    Ich jedenfalls halte nichts von Musik für umsonst, ganz einfach weil ich selbst Künstler/Songwriter bin. Natürlich kann ich auch die Musik für umsonst rausgeben und dann hoffen, daß Live-Auftritte und Merchandise-Verkäufe dadurch steigen, aber das macht keinen Sinn für kleine unbekanntere Bands oder Musiker, die gar keine Band haben, sondern zB elektronische Musik programmieren.

    Natürlcih hab ich auch eine Abneigung gegenüber Kopierschutz, das ist ganz natürlich, denn ich will ja keinen Nachteilk haben wenn ich Musik kaufe, wo doch kopierte Musicfiles keinen Kopierschutz haben. DRM ist aber nicht bloß ein Kopierschutz, sondern eben eine digitale Signatur, die es möglich macht, nachzuvollziehen wie oft ein Song gespielt wird.

    Die “Musik wie Wasser” Vision, wo jeder Haushalt/ bzw. jeder Handy/Internetnutzer jeden Song abrufen kann und für eine monatliche Gebühr so oft er will hören kann ist natürlich eine tolle Sache und ich hab nichts dagegen, allerdings muß man dann aber auch irgendwie nachvollziehen können, wieviel dann vom Einnahmekuchen auf welchen Künstler verteilt wird. Wenn man in Zukunft also jeden Song beliebig anhören kann, womöglich sogar ohne ihn downzuloaden, dann hilft nur das “zählen”, wie oft ein Song gespielt wurde. Und genau das macht DRM. Wenn also eines Tages jeder Song per Handy abrufbar ist, als wär es das persönliche Radio (wie zB Pandora im Internet, leider nicht in Deutschland) wer braucht dann noch Kopien von Sogs auf CDs oder auf der Festplatte? Dann wird der Nachteil des DRM doch für jeden verzeihbar.

    Ich werde mir jedenfalls weiterhin CDs und LPs kaufen, ganz einfach weil ich das Zeug auch noch sammle. Zusätzlich würde ich mir aber auch wünschen, ich hätte ein Handy, wa sich im auto/zuhause/unterwegs ständig auf randomplay anstellen kann und wie pandora, mir interessante Stücke vorspielt. Dann braucht auch niemand mehr das herkömmliche Radioprogramm…..

  • Tolkien

    Vergiss Nokia:

    http://www.flatster.de

    DAS ist eine echte Flatrate – ohne WENN und ABER !

  • Tolkien

    Vergiss Nokia:

    http://www.flatster.de

    DAS ist eine echte Flatrate – ohne WENN und ABER !

blog comments powered by Disqus

Creative Commons License

Erstellt mit viel Liebe, Leidenschaft und Koffein. Aber ohne Kaffee!