Wie das IT-Portal ZDNet.de berichtet, soll Congstar, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG, Kunden zahlreiche Flatrate-Verträge gekündigt haben. Den Kunden soll in diesem Schreiben mitgeteilt worden sein, dass ihr Vertrag zum 1. Mai aufgelöst werde.
Punkt 14.1 der allgemeinen Geschäftsbedingungen sagt laut dem Portal, dass “das Vertragsverhältnis über die Standardleistungen für beide Vertragspartner schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen zum Schluss eines jeden Monats kündbar ist”.
Kündigungen wurden lt. Foren-Beiträgen nur an die Kunden geschickt, die eine SMS oder eine Sprach-Flatrate gebucht und natürlich auch oft genutzt haben Laut den AGB wird die unbeschränkte Nutzung der Dienste garantiert bzw. nicht eingeschränkt.
Arcor soll lt. einem Bericht der FAZ Kunden mit Kündigungen gedroht haben, die einen Billigtarif nutzen. Kunden mit einer Auslands-Flat, die mehr als zwei Stunden täglich ins Ausland telefonieren, erhalten ebenfalls ein schreiben. Sie werden jedoch aufgefordert, weniger zu telefonieren.
Also ein eingriff in die Privatsphäre. Wenn ich eine richtige Flat buche, dann möchte ich auch ohne Einschränkungen telefonieren. Ist eine Frechheit von beiden Unternehmen, dass Kunden einfach Kündigungen erhalten oder sogar aufgefordert werden weniger zu telefonieren.
Ich habe keine Flatrate und bin, zum glück, auch kein Kunde eines der o.g. Unternehmen. Seid ihr das? Habt ihr so ein Paket gebucht und eine Meldung erhalten oder was haltet ihr eigentlich davon?
Bei einer Fair-Flat (z.B. 3.000 Minuten pro Monat frei) währe das völlig in Ordnung. Aber so doch nicht. Würde die Telekom bei mir Anrufen und sagen “Bitte senken Sie den Traffic Ihres Anschlusses auf 20GB im Monat” würde ich auch aufschreien.
(via:ZDNet)

